Das Wort wurde Fleisch
und sein Geist hatte einen Kontext.
Das Wort wohnte mitten uns
und wir wollten nicht Teil seines Kontextes sein.
Das Wort wurde Mensch
und sein Kontext wurde zuerst seine Ehefrau.
Das Unwort wollte das Wort aus dem Kontext reißen
Um einen Prätext für seine feindliche Übernahme zu finden:
Umsonst: die Wahrheit hat ihn bloßgestellt.
Das Wort wurde gekreuzigt
Und das Kreuz wurde sein Klartext.
Himmel nahm ihn auf
Erde blieb mit seiner guten Botschaft behaftet
Zur Rechten des Vaters sitzt er jetzt
Und wartet, dass der Mensch auch sein Kreuz trägt
Um zu seiner beste Version zu werden:
Voller Liebe, volles Licht, voller Frieden
Denn durch ihm wurde alles vollbracht.
Das Wort ist auferstanden
Kontextlos blieb die Erde
Und mancher Mensch sucht noch nach Kontext
Jedoch der Klartext ist: er in uns und wir im Ihn.
