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Donnerstag, 25. April 2013

Licht

Da oben, gibt es kein Schatten!
Die Wahrheit ist das Licht,
was Konturen zeichnet
Grenzen zieht
Wärme schenkt!
Du bist mein Licht
Und mehr: das Licht der Welt!*


 * "Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben" Johannes 8:12

Dienstag, 24. Juli 2012

Demut

Ich beuge mich vor DEINEM Wort
Blicke voller Liebe zu DIR Vater
DEINE Stimme ist öfter ein Flüstern
Und DU ermutigst mich mehr zu wagen
Mehr aus DEINEM Segen zu machen.

Ich mache Platz in meinem Herzen
DEIN Wort soll innewohnen
Soll gedeihen, benetzt von DEINEM Tränen
Denn mein Versagen liegt DIR schwerer als mir.

DU demütigst mich
Wenn es mir aus eigener Kraft nicht gelingt
Wenn die Macht meines Willens nichts ausreicht.
Erst dann kann DEIN Geist Erfüllung bringen
Und der Himmel jauchzet wieder!

Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen. Sacharja 4:6

Zugvögel

Zugvögel sind zurück
Die Luft zum Atmen ist anders
Züge kommen zurück
Zuhause bereitet wieder Freude
Zugvögel zeichnen auf dem Himmel
Augen tränken sich mit dem tiefen Blau
Sehnsüchte finden wieder die Liebe
Zuhause, da wo der Zug immer ankommt.

Montag, 5. Dezember 2011

Heilung

Ich dachte, ich würde dich heilen
Dabei wunderte ich mich
Wie die Risse in meiner Hand
Brennend heiß wurden und verschwanden.

Zu viel




Ich hatte einen Vater zu viel
Er zeugte viele Brüder
Die ich nicht kannte.






Ich hatte einen Großvater zu viel
Er zählte alle seine Enkelkinder
Nur mich nicht.

Ich hatte drei Onkel zu viel
Sie ritten Pferde aus Papier
Die scheuchte ich in den Wald.




Im Regal hatte ich ein Buch zu viel
Und darin Fotos von gezähmten Tauben
Sie pickten alle Vokale auf.






Im Gedächtnis lauerte ein Gedicht zu viel
Die Tinte war nicht trocken
Die Reime dahin.







SELAH

Ich habe DICH
Und es ist mir nicht zu viel
DEINE Stimme ist mir Gestirn
Die meine Gedanken erahnt.

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Krieg

Sorglos badete ich im Sonnenlicht,
Großvater lächelte zu mir
Und zählte die Patronen,
Die ihn an der Front trafen.
Am Ufer wischte er mir die letzten Tropfen ab
Es roch nach Milch
Es schmeckte nach Mutter.

Montag, 28. November 2011

Umzug ohne Aufzug

Treppen kleben an die Beine
Müll sperrt den Weg
Küche ist neu
Die Holzdiele streichelt die nackten Füsse.

Wie rührend: das Kind
Lernt das Beten
Bevor es ins Bett geht.