Ich dachte, ich würde Dich heilen
Dabei wunderte ich mich
Wie die Risse in meiner Hand
Brennend heiß wurden und verschwanden.
Im dunklen Walde
Schlugen deine Schmerzen Wurzeln
Auf meinen Schultern landete ein Falke
Erzählte vom Wald
Und das Kreuz in der Mitte.
Ich besänftigte ihn:
Es sei kein Bogen und kein Pfeil
Gegen ihn gerichtet.
Das Gericht ist nicht in dieser Welt.
Salz und Licht
Gedichte: Alexandru Draghici
Montag, 5. Dezember 2011
Mein Herz
Meine Schritte sind das Echo Deiner Stimme
Meine Hände die Saiten Deiner Liebe
Mein Herz stellt die Achse der Welt dar
Worin Du mich eingepflanzt hast
Die Blumen sind zu schenken
Die Musik ist zu zähmen
Die Widerhall ist zu schützen.
Meine Hände die Saiten Deiner Liebe
Mein Herz stellt die Achse der Welt dar
Worin Du mich eingepflanzt hast
Die Blumen sind zu schenken
Die Musik ist zu zähmen
Die Widerhall ist zu schützen.
Der Keks
Regentropfen kullerten auf der Scheibe
Feuchte Blicke glitten auf der matten Fläche.
Der Keks, am Ende einer zarten Hand
Und Ihre Augen, mutigen mich an
Aus der süßen Gegenwart zu beißen.
Sie fragte mich nichts
Und wartete ab
Dass ich sie wahrnahm-
Kinder wussten schon immer
Nicht in Schmerzen zu verweilen-
Sie stieg aus
Und ich wusste nicht mehr
Warum ich Ihr nicht folgen konnte.
Feuchte Blicke glitten auf der matten Fläche.
Der Keks, am Ende einer zarten Hand
Und Ihre Augen, mutigen mich an
Aus der süßen Gegenwart zu beißen.
Sie fragte mich nichts
Und wartete ab
Dass ich sie wahrnahm-
Kinder wussten schon immer
Nicht in Schmerzen zu verweilen-
Sie stieg aus
Und ich wusste nicht mehr
Warum ich Ihr nicht folgen konnte.
Wasser
Sieh Dich um
Da die Wand, und da der Stuhl
Keiner will Dich begrüßen
Und Du, so empfänglich für Erinnerungen
Begehrst die Blume
Die in der Vase ruht.
Lange Zeit kein Empfang,
Keine Blicke, keine Geräusche
Nur die Klarheit über die Welt
Und dann der Mensch
Der Dich trinken will
Und sein Durst schmeckt Dir.
Keine Wand, kein Stuhl
Keine Stimme, die zu Dir spricht
Und in dem Gefäß
Worin Du wohnst
Werden Erlebnisse gebunkert.
Da die Wand, und da der Stuhl
Keiner will Dich begrüßen
Und Du, so empfänglich für Erinnerungen
Begehrst die Blume
Die in der Vase ruht.
Lange Zeit kein Empfang,
Keine Blicke, keine Geräusche
Nur die Klarheit über die Welt
Und dann der Mensch
Der Dich trinken will
Und sein Durst schmeckt Dir.
Keine Wand, kein Stuhl
Keine Stimme, die zu Dir spricht
Und in dem Gefäß
Worin Du wohnst
Werden Erlebnisse gebunkert.
Zu viel
Ich hatte einen Vater zu viel
Er zeugte viele Brüder
Die ich nicht kannte.
Ich hatte einen Großvater zu viel
Er zählte alle seine Enkelkinder
Nur mich nicht.
Ich hatte drei Onkel zu viel
Sie ritten Pferde aus Papier
Die scheuchte ich in den Wald.
Im Regal hatte ich ein Buch zu viel
Und darin Fotos von gezähmten Tauben
Sie pickten alle Vokale auf.
Im Gedächtnis lauerte ein Gedicht zu viel
Die Tinte war nicht trocken
Die Reime dahin.
Ich hatte Dich
Und es war mir nicht zu viel
Deine Stimme war mir Gestirn
Die meine Gedanken erahnte.
Er zeugte viele Brüder
Die ich nicht kannte.
Ich hatte einen Großvater zu viel
Er zählte alle seine Enkelkinder
Nur mich nicht.
Ich hatte drei Onkel zu viel
Sie ritten Pferde aus Papier
Die scheuchte ich in den Wald.
Im Regal hatte ich ein Buch zu viel
Und darin Fotos von gezähmten Tauben
Sie pickten alle Vokale auf.
Im Gedächtnis lauerte ein Gedicht zu viel
Die Tinte war nicht trocken
Die Reime dahin.
Ich hatte Dich
Und es war mir nicht zu viel
Deine Stimme war mir Gestirn
Die meine Gedanken erahnte.
Dein Segen
Deine Haut wie die Brust meiner Mutter
Stillt meinen Hunger
Ich grabe mich tiefer in Dich hinein
Ein Baum wächst um mich herum
Er schützt mich vor grauem Licht
Er ringt um mich
Und dein Segen ist willkommen.
Stillt meinen Hunger
Ich grabe mich tiefer in Dich hinein
Ein Baum wächst um mich herum
Er schützt mich vor grauem Licht
Er ringt um mich
Und dein Segen ist willkommen.
Krieg
Sorglos badete ich im Sonnenlicht,
Großvater lächelte zu mir
Und zählte die Patronen,
Die ihn an der Front trafen.
Am Ufer wischte er mir die letzten Tropfen ab
Es roch nach Milch
Es schmeckte nach Mutter.
Großvater lächelte zu mir
Und zählte die Patronen,
Die ihn an der Front trafen.
Am Ufer wischte er mir die letzten Tropfen ab
Es roch nach Milch
Es schmeckte nach Mutter.
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