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Dienstag, 21. Dezember 2021

Betende Hände der Mutter


Widmung: Sybille Vetter, geboren Hassler

 
Tag für Tag sprichst Du zu mir
So wie der Baum der Frucht
Und Du bittest die Sonne der Gerechtigkeit
Mehr über mich zu verweilen.

Deine Mühsal und manchmal Deine Einsamkeit
Hast Du mit Erinnerungen geflickt:
Du hast die Augenblicke gezählt
Bis Du mich wieder gesehen hast.

Deine Gebete für mich
Durchtränkt in mütterlicher Liebe
In Tränen die ich oft nicht sah,
Haben mich auch aus der Schlinge gezogen
Du warst auch bei mir im Not: (*)
Und nun stehe ich in Ehre
Denn MEIN VERLOBTE trägt mich 
Von einer Herrlichkeit zu der nächsten.

Deine mütterliche Geduld 
War mehr als die Geduld eines Steines
Deine schweigsame Vergebung 
Hast Du in Deinen liebenden Blicke versteckt. 

Deine Gebete haben mein Unglaube einbalsamiert:
Und in der Taufe kehrte mein verlorenes Leben zurück.

Mein Glaube streckt sich nun gen Himmel aus,
Da wo Du mich im Wolken der Zeugen anfeuerst.

Deine Gebete werden durch meine fortgesetzt:
Ich glaube an der SONNE DER GERECHTIGKEIT
DER, DER mich von Anfang an geliebt hat,
Wie Du auch, als ich in Deinem Bauch eingepflanzt wurde.

Ich trage Dich in mir,
Wie grenzenlose Gewässer:
Plätschernde Wellen streicheln meine Knöchel.

Die Sehnsucht nach Deiner mütterlichen Liebe weint
Und SEINE Liebe und SEINE Sehnsucht
Heiligen mich unaufhörlich
Und ER gibt Zeugnis über mich.

Du jauchzt still, Deine Frucht ist reif,
Und Sprösslinge ahmen Dir nach:
Deine betende Händen haben es vollbracht.

 


(*) Psalm 91:15
"Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; / ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen."

Mittwoch, 28. Juli 2021

Ich glaube NICHT an DICH

Wiedergeboren aus kontinuierlichem Unglaube,
Wundere mich, dass DIR so viele folgen
Von DIR Licht empfangen
Was ihr Warten lindert.

Ich möchte nicht eine Antwort haben
Zu einer Frage, die ich nicht stellte.

Ich glaube an das Licht
Was kein Glaube erwartet
Das sich für mich nicht aufopfert
Sondern beschenkt ohne Erwartungen
Und was nicht weiß, was Sünde ist.
Was für ein wunderbares Märchen DU bist
Und wie naiv bin ich
Nicht zu glauben
Dass ich an DICH nicht glaube.


P.S.:

Dieses Gedicht wurde im Sommer 2003 in Portugal am Ufer des atlantischen Ozeans geschrieben. Rückblickend war dies der erste Bruch in meinem Atheismus!

Montag, 26. Juli 2021

Beschenkt

Deine Hände halten mich
Dein Kopf auf meinem Schulter
Und ER hält SEINE Flügel über uns.

Im Schatten SEINER Federn
Ist Zuflucht und Geborgenheit
In Deinen Armen ist Überfluss.

Durch Deine Liebe beschenkt
Keimen Träume wieder auf:
Ich fand endlich die Liebe.

Du ließt Dich von meiner Sehnsucht finden
In Deinen Augen findet sich der Himmel wieder
Das LICHT begegnet die Liebe:
Mein Herz findet Echo in Deinem Aderschlag.

Wir sind noch in SEINEM Glashaus
Und ER düngt und schneidet uns ab.
Lebendiges Wasser im Überfluss
Und Geschenke warten vor unseren Füßen.

Durch Deine Liebe beschenkt
Wird das Feuer des Glaubens angefacht
Wir halten einander und bekennen:
Wir gehören zum KÖNIGREICH
Gerade für Zeiten wir diesen (*)

Biblische Referenz: Esther 4:14

Samstag, 10. Juli 2021

Lebensweg


 Auf dem Lebensweg bist Du mir Halt,
Und Himmel und Erde kommen zusammen.

Du: ein Terebinth des Glaubens, dem Himmel empor
Wurzel tief in die Muttererde.

Licht aus Deinen blauen Augen
Durchdringt und läutert mich.

Wir wandern gemeinsam auf dem Lebensweg
Und ER geht vor uns - in SEINEN Fußtapfen zu laufen
Macht jeden Widerstand weich.


Wir machen Rast: "Unser Lager ist grün
Die Balken unseres Hauses sind Zedern,
Unsere Dachsparren sind Wacholder." (*)

Deine Umarmung , Dein Kopf auf meinen Schulter
Und Zeit bleibt still:
Ewigkeit drängt in uns hinein.

Auf dem Lebensweg machen wir Halt
Und werden wieder in IHM eingepfropft:
Lebenssaft fließt durch uns
Und Überfluss macht aus uns
Lebensspendende Brunnen.


Biblische Referenz:

Hohelied 1; 16b-17

Mittwoch, 18. März 2020

Verborgenes

In DIR verborgen
Damit Menschen DICH in mir entdecken.

DU in mir:
Quelle des lebendigen Wassers
Was DEINE Samen in Menschen begießt.

DU in mir:
Licht, was aus dem Herzen ausstrahlt
Und DEIN Trost bricht in allen Farben durch.

SELAH

DU erweckst Akkorde in mir
Die DEINE Sehnsucht ins Schwingen bringt
Und DEIN Klang der Versöhnung
Singt eine Melodie des Erbarmens.

SELAH

Worte, unausgesprochen, wie Steinhaufen
Haben sich in mir gestaut
Warten einen Ausdruck zu finden:
DU sprachst, und die Welt entstand
Durch mich sprichst DU noch
Gestern, heute und alle Tage.

SELAH

Die Resonanz DEINER Liebe
Findet erneut einen Ausdruck in mir:
Wasser, Licht, Klang und Wort
Und DU bringst alles Verborgenes in mir zum Glühen.


Schmerz, gezähmt

Widmung: den Geschwistern im Leib Jesus Christus, die ich persönlich gekannt oder kenne, die Schmerz "gezähmt" haben. Aus dieser Einstellung haben sie Werke fürs Königreich Gottes entstehen lassen, die Unserem Bräutigam Ehre geben. 

Sie sind starke Säulen des Glaubens, die Trost und Mut schenken und als Vorläufer unterwegs sind.

Privilegiert sie kennenzulernen, sie ein Stück zu begleitet zu haben


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In der dunkelsten Nacht des Glaubens
Hingst Du an SEINER Stimme
Und SEINE Augen gaben Dir Halt
SEINE Liebe, so flüssig und dicht
Streichelte Deine Wangen
Dein innerer Schrei verstummte
Und Schmerz war gezähmt.



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In Deiner Schwäche trug ER Dich auf die Armen
Tanzte mit Dir, Auge in Auge
Schritt für Schritt näher zu Dir
Und Deine Wangen wurden rot
SEINE Ruhe, Hafen in jedem Sturm.

SEINE Augen: Fenster zu dem Feuer
Was in Dir anfachte.

Tränen wurden abgewischt
Und Licht durchtränkte Dich.

Du, SEIN Abbild: Erfüllung SEINER Liebe!

Mittwoch, 19. Februar 2020

Invasion


DEINE Liebe ist eine Invasion:
Sie besitzt jeden Teil von uns
Und macht uns EINS mit DIR.

Die Sanftheit DEINER Augen,
Wenn sie uns erblicken
Zerschlägt Türen in uns:
Wir sind frei:
DU kannst uns übernehmen.

In DIR sind wir in DEINEM Königreich voll angekommen
Durch DICH sind wir vollkommen:
Träger der Träume
die die Ewigkeit durchstechen.

DEINE Liebe ist eine Invasion:
Wir legen jede Waffe ab
Und versteckte Ängste kapitulieren. (*)


Biblische Referenz

(*) 1. Brief Johannes 4

18 Die Liebe kennt keine Angst. Wahre Liebe vertreibt die Angst. Wer Angst hat und vor der Strafe zittert, bei dem hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.
19 Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat.