Quelle Bild: Pixabay

Dienstag, 25. Juni 2019

Mein Herz

Meine Schritte sind das Echo DEINER Stimme
Meine Hände die Saiten DEINER Liebe
Mein Herz stellt die Achse der Welt dar
Worin DU mich eingepflanzt hast
Die Blumen sind zu schenken
Die Musik ist zu zähmen
Der Widerhall gilt zu schützen.

Sonntag, 23. Juni 2019

Liebe in Licht

Die Tiefe Deiner Augen
Ist die Erde worauf mein Herz ausruht…
Weich, goldig, geschmeidig
Ist Deine Haut…

Ich wage Dich zu streicheln
Und aus Dir quellt eine Melodie hervor
Wie die Lieder der Mutter vorm Schlafen…

Und Du legst deinen Arm um mich
Und die Luft zwischen uns wird ein Lied
Ein Chorus: „In MIR ist alles verborgen“ *

Meine Lippen küssen Deine Augenlider
Die Augen flattern ein Lied
Deine Haut biegt sich zu meinem Herz
Du hebst Deinen Mund zu meinem
Liebe braucht keine Worte mehr.

Ich verschwinde in Dir, in Licht
Und Du klammerst Dich um mich.

SELAH

Wie in Himmel so auf Erden
Ist jetzt das Licht in uns durchdrungen.



* „In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“
Kolosser 2,3

Mittwoch, 19. Juni 2019

Vermisst



Quelle: pixabay

Ich möchte auch vermisst werden 
Von einer Frau, die mich ergänzt und erweitert. 

In ihren Armen zu fallen, getragen zu werden 
Wie ein Kind von seiner Mutter.

Wäre ich am Ufer des Ozeans 
Und wüsste, dass sie auf mich wartet 
Und mich auch vermisst 
So würde ich mich trauen
Den Ozean durch zu kehren.

SELAH

Doch meine Seele ist still (*)
Wie ein Kind an der Brust der Mutter 
Und ich warte geduldig 
Dass DER VATER vom Acker kommt.

Denn ich weiß, was ER macht 
Wenn ER mich erblickt:
ER nimmt mich in SEINEN Armen 
Und wirft mich in die Luft
Ich lache wie ein Bächlein 
SEIN Atem riecht nach Himmel!

SELAH 

Die Liebe ist ein Ozean:
Endet nicht, und sein Ufer bist D(u)U!

Biblische Referenz:

(*) "Ja, ich habe meine Seele gesetzt und gestillt; so ist meine Seele in mir wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter." Psalm 131:2, [LUT1912]

Dienstag, 11. Juni 2019

Der unvollendete Krieg

Dein Vater schrie mich an:
„Jetzt stehe gefälligst neben Dir
Und reflektiere an was Du gesagt hast!“

Der Gewalt war nicht Deiner
Doch warst Du seine Stimme...

Der Vater meldete sich zurück:
„Du bist auf Krawall gebürstet
Und hast zu viel Porzellan zerschlagen.“

Ich blieb stumm... das Kind in mir schmerzte
Wurde auf einmal großer
Der Heranwachsende sprach mit mir:
„Welche Porzellan meint er?
Das Herz ist immer weich,
Weil die Liebe immer sanft ist...“

Stille! Kalte einsame Stille...
Du, und nicht Dein Vater, streckt die Hand zu mir...
Wir sind doch soweit von Boticelli
Er malte die Hand, die von einem Engel berührt wurde...
Rein war deine Hand nicht mehr...

Ich kam zu mir über Generationen
Stand in mir, in meiner weiten Mitte und reflektierte:
„Lieber Gott, ich warte auf dein Licht
Das uns von Vätern befreit
Die in Krieg gefallen sind
Und ihre Kinder nie mehr sahen.“

Gott ließ Seine unendliche Liebe los
Es wurde grün, es hallte in mir
Ich verstand Deine Stimme nicht
Fühlte jedoch, dass sie des Vaters war.

Untreu

Ich fragte GOTT, was SEIN Plan für mich ist:
Es war zu viel Hintergrundgeräusch in mir
Da meine Haut keine Grenze mehr kannte.

SEINE Wahrheit war nicht meine
Denn wie viel von mir war noch in meiner Seele?

Die Menschlichkeit, die keine Stimme fand,
Erzeugte in mir tausende von Stimmen
Die voller Zweifel nach GOTT riefen.

Und ich, welches ich? 

Zeigte so viel Hochmut
Zu glauben, ich wäre ein Werkzeug GOTTES
Das Heilung herbeiführt.

Tiefe, schwarze, lichtlose Nächte zogen mich in Ihren Bahnen an
Und nur GOTTESLICHT hielt mich noch am Leben:
Wo waren meine Beine?

Ich strampelte sehnsüchtig nach Muttererde
DER VATER war immer da,
War er mir auch eine Mutter?

Ein Pfeil ohne Bogen bin ich geworden,
Die Richtung ständig wechselnd
DER WAHRHEIT ständig untreu.

SELAH

Es regnete:
Die Tränen
   der Frauen,
   der Mütter und der Töchter,
   der Geschwister und deren Kindern
Und ich war allmählich ein Meer
Voll trübes Wasser.

Die LIEBE fand ihren Einklang nicht
Die Stimme war nicht IHRE Welle
Das Ohr war nicht IHRE Verstärkung
Nur Haut, ohne Seele,
Nur Licht, ohne Erde,
Nur Lüge, ohne Verantwortung.

Ich schämte mich, und schrie:
VATER und Mutter nehmt mein Leben
Und gebt meine Ufer wieder.

SELAH

Seitdem wirkt SEINE Auferstehung in mir
Und SIE füllt das Meer wieder. 

Anerkennung

Deine Kleider legst Du langsam ab
Der Wind ist Dein Zimmermädchen
Und überreicht Dir einen Mantel aus Licht.

Meine Blicke schenken Dir Anerkennung
Für den Schatten, den Du mir in der Hitze schenkst.

In diesen Konturen erkenne ich mich wieder
Nicht ganz, nicht in klaren Linien
Jedoch in Deiner Hülle aus Güte:
So müsste Adam Eva auch erlebt haben.

In Deinem Selbstverständnis
Umsonst zu schenken
Erahne ich wie es ist
Dich Deiner Berufung hinzugeben
Und diese Lektion ist auch umsonst!

Der Keks

Regentropfen kullerten auf der Scheibe
Feuchte Blicke glitten auf der matten Fläche.

Der Keks, am Ende einer zarten Hand
Und Ihre Augen, mutigen mich an
Aus der süßen Gegenwart zu beißen.

Sie fragte mich nichts
Und wartete ab
Dass ich sie wahrnahm-
Kinder wussten schon immer
Nicht in Schmerzen zu verweilen-
Sie stieg aus
Und ich wusste nicht mehr
Warum ich Ihr nicht folgen konnte.